|
|
|||||||||
|
|
Auffeuchtung, innen, unten
Untersuchung auf Kondensatnieder- schlag innen erforderlich
Auffeuchtung, außen, unten
Untersuchung auf Undichtigkeiten im Anschluß Wetterschenkel/Glas
Auffeuchtung oben, Flügel-,
Rahmenholz
Untersuchung auf Undichtigkeiten im
darüberliegenden Mauerwerkan- schluß oder Rolladenkasten oder Überprüfung der Bauaustrocknungs- verhältnisse, z.B. im Neubau (Kon- densation von warmer aufsteigender Luft führt meist zu Auffeuchtungen im oberen Konstruktionsteil)
Mauerwerk, innen
Feststellung der Feuchtigkeitsvertei-
lung durch Abtasten der Innenmauer- werkoberfläche bzw. Innenputzober- fläche, zunehmende Feuchtigkeit nach unten, aufsteigende Feuchtig- keit vom Untergrund bzw. Funda- ment oder auch Lokalisierung der übermäßig durchfeuchteten Bereiche auf undichte Anschlüsse im Außen- bereich oder unterschiedliche Auf- feuchtung in der Wand, z.B. Konden- sationsfeuchtigkeit im Bereich von schlecht wärmegedämmten Stützen oder Konstruktionselementen in der Außenwand oder typische Kondens- wasserauffeuchtungen in schlecht wärmegedämmten Außenwänden, in den Ecken der Innenseiten der Au- ßenwand, oder auch Undichtigkeiten im Bereich von verputzten, wasser- führenden Leitungen etc.
Bei Innenwandflächen liegt die Aus-
gleichsfeuchte in trockenen Räumen — je nach Baustoffuntergrund — bei etwa 25 — 40 digits, in Feuchträu- men bei 60 — 80 digits.
Bei Metall im Untergrund (Beton-
stahl, Leitungen, Eckschutzschienen etc.) springt hier die Digitalanzeige über 80; Vorsicht, Metall im Unter- grund kann zu Fehlinterpretationen führen! Bei starken anstrichtech- nisch oder bautechnisch und wohn- signifikanten Auffeuchtungen liegen die Werte über 100 — 150/155 digits. Bei über 120 digits kann man schon mit beginnender Flüssigwasserauf- feuchtung rechnen. |
|
|||||||
|
|
technischen oder bauphysikalischen
Ursachen der aufgetretenen Auf- feuchtungeri aufspüren.
Bodenflächen
Bei Bodenflächen kann das Gerät
ebenso leicht zur Orientierung über die relative Feuchtigkeitsverteilung dienen. Bei Schäden z.B. an be- schichteten Bodenflächen ist es oft wichtig, den Feuchtigkeitsstau unter der Bodenbeschichtung festzustel- len. Damit dem dielektrischen Meß- gerät die Feuchtigkeit zerstörungs- frei durch die Beschichtung hindurch aufgezeigt wird, lassen sich für die Voruntersuchung der Schadenursa- che sehr wertvolle Hinweise ermit- teln. |
|
|||||||
|
|
|||||||||
|
|
Logisches Denken
nicht zu ersetzen
Wie die aufgeführten Beispiele zei-
gen, ist das Meßgerät eine hervorra- gende Hilfe für den Praktiker und Sachverständigen, insbesondere um bauwerkschädigende Feuchtigkeits- anreicherungen bzw. Auffeuchtungen aufzuspüren.
Beschichtungen müssen hierbei
nicht entfernt oder zerstört werden. Mit dem Meßgerät kann die Feuch- tigkeit durch die Beschichtung hin- durch! bis in etwa 5 cm Tiefe im Baustoffuntergrund noch ermittelt werden.
Das Gerät kann nicht „absolut"
messen, und es kann bei der Anwendung auch nicht das logische Denken bzw. Mitdenken ersetzen.
Vom Preis her ist es auch für die
Praxis durchaus die Anschaffung wert, insbesondere für den, der sich mit feuchtigkeitstechnischen Proble- men am Bau auseinandersetzen muß. Vorherige Seite |
|
|||||||
|
|
|||||||||
|
|
|||||||||
|
|
Außenmauerwerk und Außenputz
Ähnlich verhält es sich auch bei
Außenmauerwerk und Außenputz. Hier können stark hygroskopische bzw. stark aufgefeuchtete Steine von trockenen Steinen ebenso wie feuch- te oder trockene Mörtelfugen sehr schnell voneinander unterschieden werden. Hat man die übermäßig star- ke Auffeuchtung ermittelt, kann man mit entsprechendem Sachverstand u.U. auch die konstruktiven, baustoff- |
|
|||||||
|
|
|||||||||